Unsere Geschichte

 

Die Gründungsversammlung des Vereins fand am 19.10.1952 im Gasthaus Bahnhof in Kennelbach statt.

Der Obmann der Naturfreunde Kennelbach, Bernhard Breuss, berief die erste Sitzung ein und es wurde der Verein ATSV Kennelbach gegründet.

Die ersten Ausschussmitglieder waren:

  • Mathias Ellensohn (Obmann)
  • Bernhard Breuss
  • Robert Baumann
  • Anton Halder

 

Die ersten Spieler waren: 

  • Gebhard Wolhlfarter
  • Friedo Stefanon
  • Elmar Böhler
  • Othmar Meusburger
  • Vicki Stefanie
  • Erich Neururer
  • Erwin Chiusole

 

Vereinsobmänner von 1952 bis heute:

  • 1952 bis 1957 Mathias Ellensohn
  • 1957 bis 1959 Alwin Bodingbauer
  • 1959 bis 1960 Edmund Elsner
  • 1960 bis 1964 Alwin Bodingbauer
  • 1964 bis 1972 Jakob Gorbach
  • 1972 bis 1973 Lothar Schwarz
  • 1973 bis 1974 Ingo Glantschnig
  • 1974 bis 1997 Lothar Schwarz
  • 1997 bis 2016 Arno Schuchter
  • 2016 bis heute Matthias Gunsch

 

Ehrenmitglieder seit der Gründung:

  • Lothar Schwarz
  • Josef Schönberger
  • Xaver Gorbach
  • Alfons Puchmayr
  • Maria Schwarz
  • Arno Schuchter
  • Bruno Potomak

 

Am 19.10.1952 wurde der heutige UTTC RAIFFEISEN KENNELBACH als ATSV KENNELBACH gegründet und der erste Obmann war Mathias Ellensohn. Ein Aufenthaltsraum der Textilwerke Schindler war das erste Spiellokal und auf zwei Tischen wurde der Spielbetrieb aufgenommen.

Nach einem Brand im Aufenthaltsraum durfte der Verein in den Schindlersaal und dieser sollte dann bis 1973 Heimstätte des Tischtennissports sein.

Im Jahre 1956 wurde erstmals an der Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaft teilgenommen. Ende der 50er Jahre kam mit Edmund Elsner ein erfahrener Trainer zum Verein und er machte aus den ersten Nachwuchstalenten wie Xaver Gorbach, Josef Schönberger, usw. Landesligaspieler, die dann im Spieljahr 1964/65 den ersten Vorarlberger Mannschaftsmeistertitel einheimsten.

 

Bis Mitte der 70er Jahre war der Verein dann sehr erfolgreich:

Acht Vorarlberger Mannschaftsmeistertitel, Cupsiege für Damen und Herren und der Aufstieg in die Regionalliga West folgten. Sportwart Jakob Gorbach und Spieler wie Friedrich Madlmayer, Manfred Schall, Josef Vonach und Pepi Kampl bei den Herren, sowie Antonia Gorbach, Maria Schwarz und Sissy Dudek bei den Damen prägten diese Zeit. Der Verein war so stark, dass sogar ein zweiter Verein (TTSV Kennelbach) pro forma gegründet wurde, um mit zwei Mannschaften in der Landesliga spielen zu können. Nach der Regionalliga folgte die Alpenliga (Salzburg, Tirol, Vorarlberg) und auch hier war der TTC BUG KENNELBACH stets im Vorderfeld zu finden. Der Umzug vom Schindlersaal in die neuerbaute Turnhalle 1973 war ein Meilenstein für den Verein.

 

1975 verließen zwei Leistungsträger den Verein und dies hatte zur Folge, dass ausgerechnet beim 25-jährigen Bestandsjubiläum 1977 der erste und bisher auch einzige Abstieg aus der höchsten Vorarlberger Spielklasse hingenommen werden musste. Doch im Folgejahr stieg man wieder auf und es fand sich in den 80er Jahren eine neue Spielergeneration mit Arno Schuchter, Bruno Potomak usw. Später kamen Ralf Kirasítsch und Thomas Gorbach dazu, die gemeinsam mit Routiniers wie Xaver Gorbach, Josef Schönberger und Josef Vonach, die erste Mannschaft viele Jahre im guten Mittelfeld der Vorarlberger Landesliga hielten. Für einen einen Meistertitel reichte es jedoch nie. In dieser nicht immer leichten Zeit mit vielem Auf und Ab wurde der Verein vom Obmann Lothar Schwarz von 1972 bis 1997 geführt, welcher für seine Verdienste dann auch zum ersten Ehrenobmann des Vereins ernannt wurde.

 

1993 wurde mit Dietmar Müller erstmals ein professioneller Jugendtrainer engagiert und es wurde sehr viel in die Jugend investiert. Gleichzeitig trat der TTC immer mehr als Veranstalter ins Rampenlicht.

Das Österreich-Top12-Turnier wurde 1993, 1996 und 1998 vom TTC Kennelbach ausgetragen. 2000 die ASKÖ-Bundesmeisterschaften und 2001 als Höhepunkt das Europaligaspiel Österreich - Deutschland mit Spielern wie Werner Schlager und Timo Boll, welche kurz Zeit später Welt- und Europameister wurden! Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war die Austragung der Österreichischen Meisterschaften im Jahr 2004 in Wolfurt und das Europaligaspiel Österreich - Schweden 2005 in Bregenz.

 

Als Arno Schuchter 1997 Obmann wurde, legte er das Hauptaugenmerk verstärkt auf Nachwuchs- und Spitzensport. Dies hatte zur Folge, dass genau zum 50-Jahr-Jubiläum im Jahr 2002 der 9. Vorarlberger Mannschaftsmeistertitel, und mit einem klaren Sieg beim Aufstiegsturnier der Sprung in die 2. Österr. Bundesliga geschafft wurde. Nach einer tollen Saison in der 2. Bundesliga krönte sich der TTC mit dem 2. Platz und stieg 2006 sogar in die 1. Österr. Bundesliga auf, zog sich aber nach nur einem Jahr - trotz sportlich geschafftem Klassenerhalt - wieder freiwillig zurück.

Der Hauptgrund dafür war, dass unser Kapitän Stefan Lang seine Karriere beendete und der weitere Staatsligaspielbetrieb nur mit einer reinen Legionärstruppe aufrechterhalten hätte werden können.

 

Unter dem Nachwuchstrainer Dieter Weiskopf wurde ab diesem Zeitpunkt mit dem Projekt 014 (=geplanter Wiederaufstieg in die Bundesliga 2014) noch intensiver mit dem Nachwuchs gearbeitet. 2012 konnte genau zum 60-Jahr-Jubiläum der 13. Vorarlberger Landesmeistertitel in der Herrenmeisterschaft und dem 2. Platz beim Aufstiegsturnier mit den Spielern Markus Jäger, Jin Zhenhua, Zsolt Engelmann und Marvin Rist der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga erreicht werden!

 

Heute hat der Verein rund 70 Mitglieder, 6 Herren- und eine Damenmannschaft. Der Nachwuchs wird von vier Trainern drei Mal wöchentlich trainiert. Seit 2002 ist die Raiba am Hofsteig dem Verein ein treuer Hauptsponsor.

Gesellschaftlich ist immer etwas los: Wanderungen, Kegelabende, Nachwuchstrainingslager, Grillfest zum Saisonende oder unser großes Osterbockfest sind Fixpunkte im Vereinsleben. Vereinsausflüge führten die Mitglieder schon nach Prag, Hamburg, Nizza, Rom, Dublin und ins Südtirol.

 

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