29. - 31.8.2008

Vereinsausflug Rom

 

Freitag 29.8. - 1. Tag:

Pünktlich ging es mit den „3 besten Autofahrern des Vereins“ – Danke Arno, Bruno und Manfred im Namen eurer 9 Mitfahrer(innen) – vom Postamt Kennelbach Richtung Flughafen Memmingen. Nach einer guten Stunde erreichten wir den „Allgäu-Airport“. Blieb somit Zeit genug, bis zum Boarding die 36 Karten zu zücken und von Arno ein neues Spiel zu erlernen. Typische Bankersache: „Wenig Blatt (3) mir, zahle gerne alles dir“

 

Der Abflug war problemlos, die Landung etwas weniger. Weil sich aber „Didi“ doch in den Flieger wagte und wir im Dutzend stärker waren, konnte den Turbulenzen locker getrotzt werden.

Gewöhnungsbedürftig – wurde aber nur ein Vorurteil bestätigt – die Shuttle-Fahrt über 34 km vom Flughafen zum Hotel. Wagenrennen wurden nicht umsonst dort erfunden und finden, in Millionenauflage und modernisiert, heute noch besonders in den Straßenschluchten des Stiefelstaates alltäglich statt. Der Fußgänger ist Freiwild, Taxifahrer fast zu nötigen, wenigstens zwecks Geschäftsabwicklungen zu bremsen.

Nachmittags war Manfred mit den Damen Daniela, Maria, Rita auf Achse, die Jasser (Arno, Dieter, Dietmar, Kurt, Matthias, Wolfi) verzogen sich „eingedeckt“ auf die Hotelterrasse, Bruno und Philipp harrten regungslos auf ein Ende der Hitze, allerdings blieben uns die 33 „Krügerl“ alle 3 Tage und 2 Nächte treu.

Einer Herde gleich - dem weltgewandten Arno in der Funktion des „Alpha-Tieres“ folgend - wurden am Abend die Gastromeilen im Nahbereich der „Tiberauen“ abgegrast. Nicht dabei, aber wie später erfahren doch in der Nähe, Manfred und „sine Moatla“, da das Quartett zuvor erst „zeitversetzt“ beim Startort eintraf.

 

Samstag 30.8. - 2. Tag

Per dachfreien Doppeldeckerbus wurden alle Sehenswürdigkeiten abgefahren. Es konnte stets aus- und in einen Taktbus wieder zugestiegen werden. So blieben noch viele Kilometer Fußweg (teils Sprintstrecken) zu absolvieren und wurde dazu – fiktiv - wohl eine ganze Müllhalde mit unseren Mineralflaschen versorgt.

Highlight für uns sicher der Petersdom, zuvor jedoch ein Geduldspiel in Dauer etwa eines Fußballmatches. Wir entschlossen uns „über die Kuppel“ ins Dom-Innere zu gelangen und standen, wie tausende andere, brav in der Wartelange a la Europapark. Nachdem Didi und ich endlich durch waren, wurde der weitere Wurm gestoppt. Die Erklärung „Malerarbeiten“ klang wenig katholisch, wird eher jemand „Farblos“ geworden sein. Nach Liftfahrt auf das „Kirchendach“ boten sich noch 342 Stufen an - teils extrem im Kuppelbogen und kaum aufrecht begehbar - dem Herrgott ein Stück näher zu sein und wurde auch mit einem herrlichen Rundblick über die italienische Metropole belohnt.

Zum Tagesabschluss gab es diesmal einen geschlossenen Abgang vom Hotel in das Römer Abend-, teils auch Nachtleben. Unsere Gesellschaft wurde irgendwann diesbezüglich „gedrittelt“. 

 

Sonntag 31.8. - 3. Tag

Der Abschiedsmorgen bewies, dass hier ein disziplinierter Sportverein unterwegs war. Alle wirkten noch belastbar. Eine Hälfte besuchte das am Vortag wegen Menschenunmassen unbezwingbare Colosseum. Eine gewaltige „Ruine“ mit viel Raum zur Fantasie, sowohl baulicher (Erstellung, Architektur Statik) wie auch geschichtsträchtiger Art (erhaltene Details zeugen von Pomp und menschlichen Grausamkeiten). Die andere Hälfte bereitete sich anderweitig auf die Abreise vor.

Vielleicht sind Fahrer zum Flughafen anders gepolt als in umgekehrter Fahrtrichtung? Es wurde „auf Sicht“ gefahren, „Gunschi“ sah wegen nur 2 leiser Worte des Drivers Schweigegeste. Vor dem Abflug war wieder Geduld gefragt: Nach 2 Startverschiebungen ging es 1,5 Stunden verspätet in die Luft. Natürlich auch von einem anderen Terminal aus als auf dem Ticket stehend und ohne deutsche Infos. Am wichtigsten war aber, sich gut unterhalten zu haben und, diesmal mit wahrer Bilderbuchlandung, gesund wieder auf dem Boden zu sein. 2 Drittel stärkten sich noch kurz in Lochau (GH Rainer), das „Potomak-Auto“ nahm gleich den Pfänder, da für Bruno tags darauf wieder eine Dienstfahrt nach Slowenien anstand.

 

Abschließend:

Der UTTC Raiffeisen Kennelbach macht nicht jedes Jahr eine Reise. Dafür nur ordentliche! Für den Schreiber dieser Zeilen war’s in 5 Jahren Mitgliedschaft erst die Zweite. Möchte, im Namen aller Teilnehmer, den Organisatoren, stellvertretend Bruno und Arno, für 3 eindrucksvolle Tage herzlich danken.


26.1.2008

Skitag in Damüls

 

Nach mehreren Versuchen (kein Wetterglück) entschieden wir uns diesmal auf den "Hörbranzer-Termin" da diese bisher immer schönes Wetter hatten (ein absoluter Glücksgriff, wie sich herausstellte). Bei bestem Wetter und ausgezeichneten Pistenverhältnissen erlebten wir einen wunderschönen Schitag in Damüls.