3. - 5.9.2004

Vereinsausflug Lago Maggiore

 

1. Tag, 3.9.2004

Eine muntere Elferschar - relativ wenige, dafür plausible Entschuldigungen des "harten Kerns" - traf sich beim Postamt Kennelbach. Ein gemütliches "15er-Büsle" der Firma Weiss, zielsicher gesteuert  von Fahrer Rainer, brachte uns per Bernardino-Route (mit Kaffeepause in Graubündens Höhen) und entlang dem Lago-Ostufer über Luino nach Laveno. Nach dem Mittagessen ging es zur Überschiffung nach Intra mit Weiterfahrt und Endstation Stresa, wo ein ordentliches Hotel auf uns wartete.

Bedacht nehmend auf die Vereinskasse wurden die Prunkburgen von Hotels natürlich nur von außen bewundert. Kleine Ausnahme am 2. Tag! Der Abend war, bei sommerlichen Temperaturen bis Mitternacht, einem gemütlichen Straßencafe der Innenstadt gewidmet. Danke auch dem Verein fürs "Begrüßungs-Sponsoring". 

 

2. Tag, 4.9.2004

Vor dem ziemlich spät angesetzten Frühstück (ab 9 Uhr) waren einige schon "on Tour", der Rest zollte dem Vortag noch etwas Tribut. Das gemeinsame Programm sah dann eine Schiffsrundfahrt mit längerem Aufenthalt in Intra, auch zum unverzichtbaren "Markt-Lädala", vor. Der Obmann war dort sogar noch beim Friseur, denn: Wieder in Stresa vor Anker, ging es dort bereits rund. Eine Promihochzeit rief nicht nur ganz Norditalien (die Gästeliste las sich als "Who is Who") auf die Beine. Immerhin vermählte sich der Fiat-Erbe aus Turin mit der wohl reichsten Dame vom Lago, genannt "Baroness di Borromee" (oder so ähnlich).

Wir wollten dennoch ein am Vortag entdecktes Strandcafe partout über die von Menschen gesäumte Hauptstraße erreichen. Wenn es nur im Tischtennis so einfach wäre, sich "was zu trauen": Die "sonnenbebrillten Muskelpakete" jedenfalls ignorierten unsere eigenen Wege nicht einmal und kamen sogar, ungewollt, direkt ans Brautpaar heran, welches sich beim Fototermin in einer Wiese tummelte...

Der 2. Abend wurde wie der erste verbracht, wo noch 2 "Wunder" geschahen: Seppl durfte Rita auch am 2. Tag zum "Achtele" einladen. Zu guter Letzt drangen Arno, Thomas und Stefan (Lang) noch in eines der feudalsten und, aufgrund illustrer Hochzeitsgäste, "strengstens" bewachtes Hotel ein, um ... ausgerechnet dort einen "Fünf-ab" zu klopfen, im "Strandlook" versteht sich… Die "Italo-Schmiere" hat wohl fast jeden Respekt an einem Tag verspielt...

 

3. Tag, 5.9.2004

Am Westufer ging es wieder rauf in Richtung Norden, mit einem wunderschönen Abstecher ins wildromantische Tal "Val Verzasca" bei Locarno. Der weitere Weg war mehr oder weniger identisch mit jenem der Hinfahrt, nur die Raststationen änderten sich. Die letzte war, natürlich, unsere "BH-Reste" in Kennelbach mit kurzem Ausklang. Es bleibt das Resümee, 3 tolle Tage gehabt zu haben, wofür dem Verein, speziell Organisator Arno, nochmals herzlich zu danken ist. Möge uns bald wieder ein solcher Ausflug bevorstehen!